document.documentElement.className = 'js'; Social Media als Werbeplattform

Social Media sind als Werbeplattformen für Unternehmen unverzichtbar geworden. Dies beweisen z.B.
die aktuellen Google-Ranking-Faktoren, die vom Fachblog „Searchmetrics“ aufgestellt worden sind:

Von den zehn wichtigsten Faktoren für SEO hängen sechs direkt mit den Social Media zusammen.

Die Plätze eins (Facebook Präsenz insgesamt), zwei (Facebook Shares) und vier (Google +1) gehen dabei
an die Social Media. Aber diese sind nicht nur Gründen der Suchmaschinenoptimierung für das Online
Marketing unverzichtbar: Nirgendwo sonst hat man die Chance, so direkt mit der eigenen Zielgruppe in
Kontakt zu kommen.

Die beiden Ziele des Online Marketings in den Social Media Verwendet man die Social Media als Werbeplattform, verfolgt man deshalb zwei Ziele, die miteinander
zusammenhängen: Man möchte erstens eine Aktion bei den Nutzern der Zielgruppe auslösen. Im besten
Fall wäre diese ein Kauf, aber es genügt auch schon, wenn ein Beitrag geteilt oder „geliked“ (bei
Google+ ein +1) wird. Denn dadurch wird nicht nur die Auffindbarkeit der eigenen Seite in den
Suchmaschinen erhöht, sondern man erreicht zweitens auch das soziale Netz des Nutzers. Vereinfacht
gesagt: Bei Facebook sehen die Freunde einer Person, was dieser gefällt. Da Freundschaft sehr
häufig durch ähnlich gelagerte Interessen entsteht, ist dieser Zugang zu den Freunden für ein
Unternehmen wichtig, erschließt man sich so doch die Zielgruppe.

Auf die richtige Ansprache achten

Günter Sandmann von der erfolgreichen Marketing-Agentur „Eloqua“ brachte es wie folgt auf den
Punkt: Es gelte „einige wichtige Regeln“ zu beachten, denn „jedes Social-Media-Netzwerk hat seine
eigene Sprache, Kultur und Normen“, denen sich die Werbetreibenden anpassen müssen. Vor der Planung
der eigentlichen Werbeaktionen steht deshalb erst einmal die ausführliche Recherche: In welcher
Social-Community ist eigentlich die eigene Zielgruppe an welcher Stelle zu finden? Und welche
Gepflogenheiten sowie formelle und informelle Regeln gelten hier, die unbedingt berücksichtigt
werden müssen? Werden diese Punkte nicht berücksichtigt, rächt sich dies, denn das Marketing
funktioniert nicht.

Konkrete Werbemöglichkeiten in den Social Media: Die Beispiele Facebook und Twitter

Abgesehen von Google+ (und damit auch Google selbst) sind die beiden sozialen Netzwerke Facebook
und Twitter die wichtigsten Social Media für das Online Marketing. Bei Facebook hat man die
Möglichkeit, eine Unternehmensseite zu kreieren, der auch gefolgt werden kann. Zudem können
Displaywerbungen für spezialisierte Zielgruppen geschaltet werden. Abgerechnet wird hier nach einem
TKP: Je enger die Zielgruppe, desto höher fällt der Tausender-Kontakt-Preis aus. Neu bei Facebook
ist zudem eine Echtzeit-Werbeplatzbörse, die vor allem für Retargeting Werbung geeignet ist.
Besucht man eine Seite, die mit Facebook verbunden ist, kann man beim nächsten Besuch im Netzwerk
selbst eine Anzeige der Seite sehen. Twitter gibt seit 2011 Firmen, die Möglichkeit, eigene Werbeanzeigen einzustellen. Beliebt (und
entsprechend teuer) sind dabei vor allem die Promoted Tweets: Gegen Bezahlung wandert der Werbetweet
des Unternehmens für ein Keyword ganz oben auf die Suchliste und wird entsprechend häufig
aufgerufen. Ähnlich populär ist der Promoted Trend, der nach gleichem Prinzip für die Trendliste
von Twitter funktioniert. Hier ist die richtige Sprache unverzichtbar. Auch für den kleineren
Geldbeutel passend sind die Promoted Accounts: In der „Who-to-Follow“-Statistik tauchen diese ganz
oben auf – so kann man effektiv die Zahl der eigenen Follower erhöhen.